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Liebe Leserinnen und aussen,


mittlerweile schreiben wir das Jahr anno domini 2009. Ein neues Jahr mit lauter neuen guten Vorsätzen. So zum Beispiel den Vorsatz, sich mehr um seinen Blog zu kümmern. Das klappte letztes Jahr nicht so ganz, aber dieses Jahr – heftig, heftig!

Bevor wir mit dem neuen Jahr beginnen, möchte ich doch noch ein paar Events aus dem alten hervorkramen und kurz würdigen, damit 08 nicht so „verkrotzt“ dasteht.

Im letzten Jahresquartal ist viel passiert – auf jeden Fall zuviel, um das hier alles wiederzugeben. Dieser Blog sollte ja eigentlich kein Tagebuch sein, so extrovertiert bin ich nun auch nicht. Naja, nur ein bisserl, gell.

Doch von zwei Highlights möcht’ ich euch gern berichten:

1. Ein fulminantes Larp, welches ich die Ehre hatte mit anderen von den unglaublichen Chipheads zu organisieren. Wer von euch war schon mal auf einem Zombie-Larp? Ich kann mir vorstellen, da recken jetzt nur ein paar wenige Glückliche die Hand. Ja, wir stellten ein aufregendes Zombie-Spiel auf die Beine, was bei den zahlenden Versuchspersonen auch bestens ankam! Setting war ein Klassentreffen und ich war im Bereich Plot und Charakter zu Gange. Selbstverständlich nicht allein, sondern als Teil einer unglaublich kreativen, spintisierenden, organisierenden und doodle-sei-dank konspirierenden Gruppe. Den Zürcher Chipheads eben! Unter generalstabsmässiger Führung unseres Massimo Leaders und des Subkommandantes wurde auch aus den abwegigsten Ideen (oder gerade wegen ihnen?) ein „grundsolider“ Handlungsstrang.

Am meisten Freude (und Arbeit) hatte ich mit der Ausarbeitung der insgesamt 33 Chars, wobei ich hier wiederum auf zwei Companeros verweise, die wunderschöne Grundcharaktere erschufen, so schön krank und schräg, dass es eine Freude war, sie noch mehr aneinander leiden oder lieben zu lassen!

Am Spiel selber aber zu sehen, wie sich die Spieler diese Theoriegebilde zu Herzen nahmen und weiterentwickelten & interpretierten hat mich total begeistert. Wessen Leben darf ich noch schreiben???

Zuviel darf ich an dieser Stelle nicht über das Spiel schreiben, denn es wird gemunkelt, dass wir es nochmals durchziehen werden – ökologisches Spielerecycling. Deshalb nur soviel: IHR WERDET ALLE STERBEN!

*schwelg*

Eine glückliche Familie (mit Dank für fototechnische Unterstützung an carusoworld. Mehr Fotos ebendort: http://www.carusoworld.ch/Klassentreffen_Fotos.htm)

2. Gleich im Anschluss begab ich mich auf eine Reise ins vorweihnachtliche Paris, als Belohnung für blutige Bemühungen, sozusagen.

Aaach, Paris, was soll ich darüber noch viele Worte machen? Lasst Bilder sprechen!

Galeries Lafayette: Darf's noch ein petit peu mehr an Weihnachtskitsch sein?

Ein aufdringlicher Freund im Louvre

Ein wunderschöner Moment (vielen Dank an die Wintersonne)

Zum dokumentarischen Zwecke, ein historischer Moment: Wer hat den Eintrittsbereich des Louvre so leer gesehen? Beachte bitte die Schlange vor den Kassen...

Ich mit roter Nase. Das Dunkle im Hintergrund ist Paris. Ja, ehrlich!

6.1.09 13:46


Lang ist's her¨

Ja, ja....long time no writing! Das soll sich jetzt aber wieder ändern: der Sommer ist vorbei, Ablenkung adé, jetzt heisst's wieder bloggen, bloggen, bloggen!


Wo fang ich an?

Von hinten!

Habt ihr euch schon mal überlegt, was so eine Hochzeit für ein aufregend und aufreibendes Event ist? Nein, nicht nur für die beiden Hauptdarsteller, auch für alle anderen! Zum Beispiel für Freunde, die einen zum Organisationstalent erklären und miteinspannen.

Was soll man da sagen? "Nö, will nich" - geht doch nicht!! Man widerspricht doch nicht gerne Leute, die einen für fähig halten, so einen Tag durchzumoderieren! Da hat mal einer eine gute Meinung von dir: da streckt sich das Ego und das Selbstbewussstein frohlockt!

Tja, und schon steckt man mittendrin! Auf jeden Fall hatte ich letztes Wochenende das Vergnügen, durch den Hochzeitstag zweier guter Freunde zu führen. Interessanterweise ist man auf einmal in einer Position, in der man mit den zwei Nasen da vor dem Altar auf einmal schwer mitleidet, bzw. sich ständig fragt: "Sind wir in der Zeit? Wo ist der Mensch für die zweite Lesung? Was soll ich wann sagen? WERDE ICH VERSAGEN? usw....also ideale Bedingungen für eine souveräne Leitung.

Und - bumm - schon schlägt's ein: ein UPS, ein unbekanntes Programm-Subjekt reckt seinen schimmerndes Haupt! "Ich soll noch was sagen? Hier und jetzt? Jetzt schnell: vielleicht einen Schwank aus meinem Leben? Ach, das will bestimmt keiner hören... Einen zwanglosen Witz um nicht zuviel kirchliche Stimmung aufkommen zu lassen? Mmh, die Braut ist selbst Priesterin, ob das gut käme? Spenden! Kollekte! Das kommt immer gut und für gewöhnlich am Ende eines Gottesdienstes. Aber für was - und wen? Katzen in Not? Darbende Geisteswissenschaftler? Was?"

Glücklicherweise gab es da eine etwas wissendere Person als ich, die die Initiative ergriff: schön, dass wenigstens eine den Durchblick hatte. Und, wie's der Zufall so will: es war auch grad die Braut vor dem Altar!

Punkt zwei: Führ die Hochzeitsgesellschaft zum Apérotreff. Leichter gesagt, als getan. Wo zum Geier ist denn der? Da soll's Hinweise geben? ooookay, laufen wir mal in die richtige Richtung und gucken nach Hinweisen - wie Schnitzeljagd. Habe ich schon erwähnt, dass ich mich bei Schnitzeljagden grundsätzlich nach 5 Minuten verlaufe? Und 120 Leute dackeln mir hinterher...und weiter geht's. Zur Ablenkung redet man mal nach rechts und mal nach links: und siehe da, auf einmal tauchen ganz liebe Menschen auf, die man lange nicht mehr gesehen und gesprochen hat. Und das Beste: diese Person hat einen neuen Freund, der sich in der Stadt auskennt!!!! Super, komm her! Und schon schaut man wieder positiv in die nächsten 4 Minuten. Der Apéroplatz wurde dann via Hintertür betreten ("ist ne Abkürzung", manche Schuhe haben vielleicht den Aufstieg nicht ganz überstanden, aber egal: Ziel erreicht - was will man mehr?

Ab zum Buffet! Ankündigungen vor Publikum machen durstig, enorm durstig... Was? Jetzt gibt's schon wieder Musik? Warum sagt mir das keiner? Also looos, alle Leute ins Haus auf höfliche Art und Weise sofort in den betreffenden Saal bugsieren.. Könnt ihr euch vorstellen, wie oft man dazu den Begriff "musikalisches Intermezzo" von sich geben muss? Letztendlich sitzt dann doch die Mehrzahl im wirklich wunderschönen Spiegelsaal und lauscht den Flötentönen, die da so kommen...während in meinem Kopf wieder das oben beschriebenen Rattern losgeht ("Sind wir in der Zeit? Was kommt als nächstes? Was soll ich sagen? Werd ich versagen?..."

Naja, ich werd das Ganze jetzt mal abkürzen: Es wendete sich alles zum Guten, die Gäste kamen sogar irgendwann an den Ort, an dem die Hauptmusik spielen sollte, das Essen kam mit ca. einer Stunde Verspätung (nachdem in letzter Minute noch ein Gang hineingezaubert wurde), alle hatten ihren Spass und ich am Ende sogar meinen Seelenfrieden zurück!

An die Brautleute hier nochmal meinen herzlichen Dank für die Einladung und die nicht ganz stressfreie Zeit im Kreise der Festgesellschaft :-)

 

Macht's gut & bis bald (versprochen - und dann auch wieder mit Foto),

 

Eure Faustina

2.9.08 20:43


Meine Güte!

Das artet hier in Stress aus! Kaum hat man mal einen kleinen Blog angefangen, schon verlangt das Volk nach epischer Breite! Und Fortsetzungen! Und, und, und!

Ja, wo kommen wir denn dahin?

Richtig, zu einem nächsten Eintrag, denn was liebt der hedonistische Blogger lieber, als dass er aufgefordert wird, weiterzumachen.

Ach, ich lebe, um zu geben!

Also, meine treuen Fans, hier also eine weitere Geschichte aus dem Leben der Faustina S.

Zum Beispiel, letztes Wochenende: während andere Leute vielleicht der Freizeit frönten, oder gar beim Umzug halfen (na, Muskelkater wieder weg?), ist meinereiner auf der "Königin der Berge" gewesen...

Jaaa, und an dieser Stelle schalten wir doch ein kleines Gewinnspiel ein: Von welchem Berg ist hier die Rede? Die ersten drei richtigen Antworten erhalten eine Überraschung. Der Rechtsweg ist wie immer eine Sackgasse.

...um dort sich einer ausgiebigen Tätigkeit zu widmen: Dem Probenweekend des Theater Arths. Das heisst: Proben, proben, proben, morgens, nachmittag, abends, zwei Tage lang. Kann euch sagen: Das schlaucht!

Dafür durfte man sich aber über ein hübsches Zimmerchen erfreuen und sich an den üppigen Speisen delektieren (nur proben war danach a bisserl schwierig...).

Am ersten Tag hatten wir fantastisches Wetter, wovon diese Fotos zeugen sollen:

Der zweite Tag sah dann nicht ganz so strahlend aus

Um einen Eindruck zu bekommen, hier noch ein Foto während einer Probe: (Das kleine Modell wird mal hoffentlich das Bühnenbild in gross werden)

Tja, das mach ich, wenn ich Wochenende hab. Am Sonntag bin ich übrigens sage-und-schreibe um 22 Uhr ins Bett gefallen und bin nicht vor 10 Uhr morgens aufgestanden - und war immer noch müde!

Das war's wieder mal von meiner Seite aus - bis demnächst,

Eure, F.

 

7.11.07 10:19


Mein erster Blog

Hallihallo!

 

Willkommen zu meinem Blog. Ja, ist mein erster eigener Blog. Huiuiuiuiui. Eigentlich fürchterlich: Jede/r muss allen immer mitteilen was er/sie so getrieben hat. Aber da Hedonismus bei uns kulturimmanent zu sein scheint (nicht wegklicken: solche Wörter kommen fürderhin nicht mehr vor) bin ich nur "ein Kind unserer Zeit".

Wow, also jetzt los!

Über was bloss schreiben? Denk, denk... Wie wär's damit: Ich hatte gestern eine Marathonvorstellung. Also nicht nur ich allein, sondern wir waren zu 5 auf der Bühne und wir hatten 6 Vorstellungen und auch noch Musiker und....aber halt! Alles von vorne:

Im Rahmen der "Thuner Kulturnacht" wurde ich vom Mittelalterverein Thun angefragt, ob ich Lust hätte, bei einem Mittelalter-Fasnachtsstück mitzumachen. Klar hatte ich!

Bald entschloss man sich für "Kälberbrüten" - also einem Klassiker - von Hans Sachs von 1551 (glaub ich). Es folgten ein paar Wochen mit abendlichen Pendelverkehr zwischen Morschach, Bern und Thun. Join the theater and see the world, ja, ja.

Kurz zum Stück: Da geht es um eine unter ihrem faulen Mann leidende, tüchtige Bauersfrau, die - unter den gegebenen Umständen - auch mal zu etwas handfesteren Methoden greifen muss, um ihren Standpunkt zu verdeutlichen. Ihr Mann, der Bauer, stellt lauter Blödsinn an, welcher in der Idee gipfelt, dass aus einem Käse wohl ein Kalb ausgebrütet werden könnte. Gedacht, getan. (Jemand aus dem Regieteam ist es zu verdanken, dass dazu ein echter Käse eingesetzt wurde, der dann fröhlich vor sich hinstinkte. Danke, Christian!) Naja, daraus ergeben sich dann ein paar Verwicklungen mit einem Pfarrer, dem Bauern und der Bäuerin. (Wer mehr Details möchte: einfach Kälberbrüten googeln, der Rest findet sich).

Ansonsten rekrutierte sich die Mannschaft aus Mitgliedern des Vereines, die allesamt sehr nett, aufgeschlossen und textlernwillig waren. Wenngleich sich der Text teilweise heftig wehrte, sich in den Windungen der Gehirne festzusetzen - und zwar bei allen. Ja, so ein Text kann ein tückisch Ding sein...

Langer Rede kurzer Sinn: Gestern war es soweit! Um 17 Uhr hatten wir unsere "Kindervorstellung", die sich als Gerontenversammlung herausstellte. Das Publikum brodelte auf kleiner Flamme, aber ich sah, wie sich eine Oma die Hand vor den Mund halten musste, weil sie doch tatsächlich etwas lachen musste... na, ist das etwa nix?

Die späteren Vorstellungen wurden dann aber noch richtig gut, mit vollem Haus, spontanen Reaktionen, Kameras und Applaus, Applaus, Applaus!

Allerdings schlaucht's schon ziemlich, wenn man dies - an sich kurze Stück - 6 Mal am Abend vorzutragen hat. Am Ende hat mein Gehirn dann etwas gestreikt, aber ich denke, ich habe mich tapfer geschlagen.

Auf dem Foto von Kamerakind Raubi könnt ihr auch sehen, wie:



Tja, das war's dann auch schon für heute! Mein erster Blog. Ui.

 Hier ein Link zu einem Bericht über die Kulturnacht: http://www.espace.ch/artikel_438560.html

28.10.07 15:43





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